Bildungskonferenz im Tanzhaus NRW Zivilgesellschaft stärken - Beiträge der Weiterbildung

Die diesjährige Regionalkonferenzen der Weiterbildung im Tanzhaus NRW hat sich eindeutig und klar in verschiedenen Beiträgen zu ihrer Aufgabe der politischen Bildung gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus bekannt.

Ralph Zinnikus (Bezirksregierung Düsseldorf) und Dorothee Schackow (tanzhaus akademie) eröffneten und begrüßten die Gäste und Redner.

Als erster stellte Klaus Kaiser, Parlamentarischen Staatsekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, die Bedeutung der gemeinwohlorientierten Bildung für die neue Landesregierung heraus, umriß die Schwerpunkte und Erwartungen.

Die Landesregierung hat im Zuge des Nachtragshaushaltes die Kürzungen der Landesförderung in Höhe von 5% aufgehoben. Damit erhalten die Weiterbildungseinrichtungen ab diesem Jahr wieder die 1999 festgesetzten WbG-Förderbeträge. Ziel sei es, die Weiterbildung abzusichern, insbesondere auch die Arbeit der kleinen Einrichtungen.

Auch beim 11. Grünen Salon hatten wir im August 2016 den zweiten Redner Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer zum Thema Rechtsradikalismus im Südbahnhof zu Gast.

In der Konferenz im Tanzhaus richtete er den Fokus auf die Aufgaben der Weiterbildung, den Kampf um die Deutung und Umdeutung von Begriffen und den authentischen Einsatz für demokratische Werte und Zielsetzungen. Spannend, anekdotenreich und oft auch erschreckend seine Analysen.

Die von ihm und anderen durchgeführte Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen sind hervorragende Angebote der politischen Bildung und werden nicht nur in Deutschland gebucht.

Zum Schluss referierte der 23jährige Ali Can, der sich als Friedensstifter und Autor bezeichnet. Mutig besucht er rechtradikale und fremdenfeindliche Veranstaltungen und spricht symphatisch und emphatisch mit Menschen, die ihn nicht als Teil der deutscher Kultur willkommen heißen, sagen wir „zum Teufel schicken wollen“.

Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer
Klaus Kaiser
Ali Can

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Besuch der Konferenz hat sich gelohnt – interessante Referate – interessante Gespräche und die Bestätigung, weiter politische Bildung in Krefeld zu machen.

Über eure Anregungen und Themenvorschläge freuen wir uns.

 

 

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