UNerHÖRT Workshop: Free Improvisation

Sonntag
15.11.2015
Uhrzeit:
11:00 Uhr - 16:00 Uhr

Beginning Graphic – Notation

Im Workshop Free Improvisation am 15.11.15 soll viel musiziert werden. Spielpraxis und reflektierendes Gespräch helfen, das musikalische Verständnis und die technischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Von 11.00 bis 16.00 Uhr haben erfahrene Musiker und Laien die Möglichkeit, Erfahrungen im Zusammenspiel mit anderen Improvisatoren zu machen.
Material und Skripte werden zur Verfügung gestellt.

Wir bitten diesmal um vorherige Anmeldung bei Gerd Rieger, Tel. 02151 543745 oder E-Mail rie.ge@web.de

Das UNerHÖRT erfolgreiche Konzept der improvisierten Musik mit Elementen aus dem Jazz und der Klassik wurde Anfang des Jahres 2008 vom Werkhaus in Zusammenarbeit mit Gerd Rieger gestartet.

Im Werkhaus werden mehrmals pro Halbjahr Workshops angeboten, in denen sich Interessierte Musikerinnen und Musiker treffen und gemeinsam unter der Leitung von Gerd Rieger musizieren. Seit 2013 konzentrieren wir uns bei der musikalischen Arbeit verstärkt darauf, Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzuführen und gemeinsam Spaß und Freude an der improvisierten Musik zu haben. Kreative Musik gemeinsam herstellen und Klänge erforschen sind die Schwerpunkte jedes Workshops Free Improvisation. Diesmal beschäftigen wir uns mit der graphischen Notation in der frei improvisierten Musik.

Ob Karlheinz Stockhausen, Mauricio Kagel oder John Cage in der Neuen Musik, ob Anthony Braxton oder Gunther Hampel im Jazz oder Carl Bergstroem-Nielsen in der Szene der frei improvisierten Musik – sie alle haben mit graphischen Zeichen und phantasievollen Zeichnungen Kompositionen geschrieben, die Musiker in Sounds und Klänge verwandeln. Die Zeichnungen und Symbole können Orientierung geben und Improvisationen strukturieren. Sie lassen Raum für kreative Einfälle der Musiker. Jede Interpretation ist einmalig.

Was kann eine durchgezogene Linie bedeuten, ein Kreis, ein Punkt, ein Pfeil, eine gestrichelte Linie, eine Zahl, eine Farbe, eine Spirale? Wir werden mit einigen Zeichen eigene Kompositionen herstellen. Ankes Ames aus Dortmund bringt uns ihre Kompositionen mit. Sie ist Improvisatorin, Lyrikerin und unterrichtet Viola als Hautinstrument. Während ihres Musikstudiums hat sie sich intensiv mit graphischer Notation beschäftigt. Mit Hilfe ihrer Erfahrungen und ihrem Wissen wollen wir graphische Kompositionen von Musikern interpretieren und umsetzen.

Im Konzert nach dem Workshop um 16.00 Uhr werden wir unsere Arbeit dem Publikum vorstellen. Der Eintritt dazu ist frei.

In den Jahren 2008 bis 2010 fanden außerdem Konzerte statt: in der Mediothek (2008), im Foyer des Krefelder Stadttheaters (2009) und 2010 im sanierten Südbahnhof.

UNerHÖRT improvisierte Musik