only connect: The Zoo Story

Jul '11
01
20:00

„You’ll read about it in the papers tomorrow, if you don’t see it on your TV tonight.“ –Jerry, The Zoo Story

„Du wirst es morgen in der Zeitung lesen, wenn du es nicht heute abend schon im Fernsehen siehst.“ – Jerry, The Zoo Story

only connect

only connect! ventures further into the wilderness of American weirdness—this time the student based Drama Group will present the classic absurd play “The Zoo Story” by Edward Albee. The one-act play in which “nothing happens” is shorn of the richness of Albee’s utterly arresting language and astonishing nuances of psychological attack and retreat.

only connect! scheut kein Risiko und dringt tiefer ein in die abgründige Einöde amerikanischer Groteske – Diesmal präsentiert die studentische, englische Theatergruppe einen Klassiker des absurden Theaters, The Zoo Story von Edward Albee. Der Einakter, in dem „nichts passiert“, lebt von der Reichhaltigkeit Albees gefangen nehmender Sprache, die durchsetzt mit überraschenden Nuancen zwischen psychologischen Attacken und Erlösung pendelt.

The Story
Peter, a complacent, average, middle-aged man, is reading a book on his favorite bench in Central Park on a sunny afternoon. Along comes Jerry, and the two strike up a conversation, which turns into a kind of Grand Inquisition in which Peter is stripped of his once happy state of mind. The play deals with the issues of human isolation, loneliness and the dangers of complacency. What is the modern man? The pressures of living up to the current standard of being able “to do everything” with a “yes, we can!” attitude has mostly led to self-hate and self-destruction. A society that is tired, bored, depressed and angry. The depression turns into fear turns into anger turns into violence.

Die Story
Peter, ein selbstgefälliger, durchschnittlicher Mann in der Mitte seines Lebens, sitzt auf seiner Lieblingsbank im Central Park an einem sonnigen Nachmittag und liest ein Buch. Jerry kreuzt seinen Weg und die beiden entzünden sich an einer Konversation, die schnell inquisitorische Züge annimmt und Peter aus seiner lethargischen, durchschnittlichen Zufriedenheit reißt. Das Stück handelt von menschlicher Isolation, Einsamkeit und der Gefahr von Selbstgefälligkeit. Wer ist der moderne Mann? Dem Druck des Alltags standzuhalten zu müssen mit einer lässigen „Nichts ist unmöglich“ oder „Yes, we can!“ Attitüde, hat zu Selbsthass und Selbstzerstörung geführt. Eine gelangweilte Gesellschaft, die müde, wütend und depressiv ist. Depression führt zu Angst, aus der Wut wird, die sich in Gewalt entlädt.

The Production
The director and producer Julie Stearns will once again mix a strange brew of avant- garde eclectic adding elements of music, or “noise” whichever you prefer, together with Butoh inspired figures from the animal kingdom moving in between the conscious and subconscious of the characters in the play.

Die Produktion
Direktorin und Produzentin Julie Stearns rührt wiederholt ihr irrwitziges Gebräu an aus Avantgarde-Eklektik, gespickt mit Elementen von Musik, Geräusch und Butoh inspirierten Figuren aus dem Tierreich, die sich im Zwielicht bewegen zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein der handelnden Charaktere.

Die Musik
Heaven’s Breakdown ist eine junge, aufstrebende Metalcore-Band, die ihre musikalische Bandbreite vor allen um die der elektronischen Sounds erweitert. Die geballte Härte des Metalcore trifft auf eine sorgfältige Packung eingängiger Synth-Leads, wobei es dem Hörer weder an progressiven, noch minimalistischen Elementen fehlen dürfte.

Bei den fünf sympathischen Jungs aus Viersen und Duisburg geben sich noch zweistimmige Gitarrenarbeit und donnernde Drum und Bass-Rhythmen die Klinke in die Hand. Eigenproduktionen, die bestimmt keine Vergleiche scheuen müssen – Refrains, die im Ohr bleiben und harte Breakdowns, die jede Tanzfläche zum beben bringen.