Vortrag: Kultur in Krefeld – Eine Zwischenbilanz

Dienstag
02.09.2014
Uhrzeit:
19:30 Uhr

Wertvolles Wissen Nach einer Einführung durch Caco wird Dr. Eugen Gerritz, langjähriger Kulturpolitiker in Krefeld und NRW, sich zur Kulturpoilik in Krefeld äußern, er zieht eine Zwischenbilanz.

Es wird die Frage erörtert, ob Krefeld in den 70er, 80er und 90er Jahren reicher gewesen sei, als die alternative Kuturszene entwickelt wurde: das Werkhaus, die Bürgerinitiative Rund um St. Josef mit ihrem Bildungswerk, die Kulturfabrik und ihre Vorläufer, das KreSCH und andere, als neben Stadtbibliothek und ihren vorstädtischen Depedancen, zwei Büchereibusse den vorstädtischen Bedarf, besonders der Senioren und Kinder, deckten. Es wird die Frage gestellt werden, warum Krefeld nicht zur Kenntnis nimmt, eine Stadt am Rhein zu sein. Die Kulturregion Rheinschiene, bestehend aus Bonn, Köln, Düsseldorf und Duisburg, ignoriert Krefeld seit zwei Jahrzehnten. Wie überhaupt die Fähigkeit unserer Stadt, sich dem Umland und seinen Nachbarn zu öffnen (von den Partnerstädten nicht erst zu reden) nicht sehr ausgeprägt ist.
Dr_Eugen_Gerritz
Ein Kapitel seiner Zwischenbilanz wird der Frage gewidmet werden, wie wir in unserer Stadt mit Denkmälern umgehen. Als er 1980 mit dem neuen Denkmalschutzgesetz NRW konfrontiert wurde, machte er die Erfahrung, dass Städte mit nur wenigen Denkmälern die Neigung haben, auch diese zu schleifen. Dass Krefeld den Denkmalschutz schleifen lässt, wird an spektakulärern Exempeln sichtbar gemacht werden. Brisante Themen bietet Krefeld genug

Dr. Eugen Gerritz war Landtagsabgeordneter in NRW, Stadtratsmitglied in Krefeld (1970 bis 1994) und ehemaliger Vorsitzender. Er ist heute Ehrenmitglied im Villa Merländer e. V.

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