Madison Violet Everything’s Shifting Tour

Nov
20
Von: 20:00
Bis: 00:00

„Madison Violet zu erleben ist die reine Freude. . .es gibt nur wenige Acts, die ein solch starkes
musikalisches Können aufbieten und dies mit Songs auf höchstem Niveau paaren.“
Lonesome Highway

„Herzzerreißende Harmonien und Melodien machen Madison Violet zu einer Band, die man einfach
gesehen haben muss.“
The Independent

„Everything’s Shifting“.

Alles verändert sich. Im Falle von Madison Violet hat sich einiges zum Guten
verändert. Fakt ist, in ihren zwanzig gemeinsamen Jahren sind Madison Violet längst zu einer festen
Größe in der internationalen Musikszene avanciert und gelten neben Tegan and Sara als das wohl
populärste kanadische Duo. Nach einigen Jahren des musikalischen Experimentierens und der
stilistischen Neujustierung kehren die beiden Sängerinnen und Multi-Instrumentalisten Brenley
MacEachern und Lisa MacIsaac nun zu alter Stärke und zu ihrem musikalischen Markenzeichen
zurück: Das neue Studioalbum „Everything’s Shifting“ bietet exzellent produzierten Folk-Pop mit den
gewohnt beeindruckenden Gesangsharmonien, gediegenen Gitarrenklängen, betörenden Melodien
und authentisch-aufwühlenden Songtexten.
Madison Violet gehören zu der Sorte von Musikerinnen, die es genießen, unterwegs auf Tour zu sein.
Sie sind notorische Nomaden des Musikbusiness. In ihrer Karriere haben sie bis dato im Schnitt mehr
als 200 Mal pro Jahr auf der Bühne gestanden. Neben Konzertreisen durch Kanada und die USA sind
sie sehr häufig durch Australien gereist und sind auch regelmäßig nach Europa gekommen. Hier in
Deutschland, wo sie schon einige Male ausgiebig getourt sind, haben sich Brenley und Lisa eine treue
und stetig wachsende Fangemeinde erspielt. Deutschland ist den beiden Kanadierinnen nicht nur
wegen des Publikums ans Herz gewachsen, sie schätzen auch die deutsche Hausmannskost und
lieben es, am Rhein spazieren zu gehen.
Der gemeinsame Glaube an sich selbst und ihre Furchtlosigkeit, ihren Träumen zu folgen und sie
auszuleben, haben sich ausgezahlt. Madison Violet haben sich viel internationale Anerkennung
verschafft und sind mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt worden. Neben einer Nominierung für
den Juno Award (Kanadas wichtigster Musikpreis) und Nominierungen für diverse East Coast Music
Awards sind sie mit einem Canadian Folk Music Award für das beste Vocal Group Album des Jahres
und einem Critic’s Choice Award des britischen Magazins Country Music People ausgezeichnet
worden. Ihre Songs notierten sich in den Playlists renommierter Musikmagazine wie MOJO und
Maverick ebenso wie bei Radiosendern von BBC bis NPR. Beim WDR wurden Madison Violet von den
Hörern sogar auf die Liste der 200 besten Bands aller Zeiten gewählt. Eine besondere Ehre war auch
der Große Preis beim Maxell John Lennon Song Writing Contest (vergeben von einer hochkarätigen
Jury, u.a. Elton John, Tim McGraw, Black Eyed Peas, John Legend und Mary J. Blige) für ihren Song
„The Ransom“, den sie als erste Band aus Kanada erhielten. Die Dance-Version ihrer Single „These
Ships“ avancierte 2014 zum Dauerbrenner auf Spotify und überschritt locker die Millionengrenze.
Nachdem sich Madison Violet auf ihrem vor fünf Jahren erschienenen Studioalbum „Year Of The
Horse“ einen popmusikalisch recht modernen Anstrich gegeben hatten und ihren Klangkosmos durch
Electro-Sounds und Dance-Beats erweiterten, boten sie auf den zwei Jahre später veröffentlichten
„The Knight Sessions“ eine hybride Mischung aus Akustik-Versionen älterer Songs und neuen
Kompositionen.

 

„Everything’s Shifting“
Das neue Album enthält denn auch zahlreiche herzerwärmende Balladen, die im stilistischen Umfeld
von Americana und Indie-Folk, Country und Pop angesiedelt sind. Auch wenn die Melodien Wärme
und Zuversicht ausstrahlen, erweisen sich Madison Violet in den Songtexten als sehr nachdenklich.
So sind ihre Songs eine tief empfundene Auseinandersetzung mit Fragen wie: Warum können uns
Erinnerungen so sehr ans Herz gehen? Verändert Verlust unsere Einstellung zum Leben? Und warum
gibt es manchmal, so sehr man es auch versucht, keine Liebe ohne Reue?
Musikalisch gibt es auf dem abwechslungsreichen wie kompakt und schlüssig wirkenden Album
fürwahr nichts zu bereuen. Auf dem wie ein Sonnenaufgang aufleuchtenden Opener „Sight Of The
Sun“ glänzt Lisa auch noch mit einem Geigensolo (wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, dass sie im
Studio nur noch selten Gebrauch von ihrem angestammten Instrument macht). „Seal My Fate“ hat
den unwiderstehlichen Charme einer leicht an den Crooner-Pop der Sixties angelehnten Komposition.
Das flotte „Mama Told Me“ besticht durch Country-Drive, „Time To Right The Wrong“ überrascht mit
verhangener Twang-Gitarre, während der Titelsong „Everything’s Shifting“ sowie „Second Hand
Fiction“ die freudige Ausgelassenheit von Popsongs ausstrahlen, wie sie etwa auch die Broken Bells
beherrschen. Ob „All Over Again“, „Tell Me“ oder „Heart Worth Fixing“, es ist immer wieder
imponierend, wie es Madison Violet gelingt, mit ihren Kompositionen eine intime Atmosphäre zu
schaffen, die unter die Haut geht und in den Zuhörer in eine positive Stimmung versetzt. Mit der
eindringlich zärtlichen Liebesballade „Real Love“ setzen Madison Violet schließlich eine berückende
Schlussnote.
Wenn Madison Violet im November 2019 einmal mehr auf Deutschlandtournee sind, dann treten sie
diesmal als Duo auf. Madison Violet pur sozusagen. Neben den Songs des neuen Albums dürften sie
sicher auch etliche ihrer Klassiker von „The Ransom“ über „Ohio“ und „We Are Famous“ bis hin zu
„These Days“ im Programm haben, auf die man sich ebenso freuen kann wie auf ihre spontan in die
Show eingefügten, charmanten Anekdoten.


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