Frei Vier Workshop I

Samstag
27.06.2020
Uhrzeit:
11:00 Uhr - 12:30 Uhr

Verbindungen schaffen – The Networked Musician Menschen wollen sich entwickeln und suchen nach Anregungen und kreativen Antworten auf die Fragen der Menschheit im 21. Jahrhundert. Auch in der Musik wird nach neuen Klängen und Konzepten geforscht, die aktuelle soziale Verhältnisse wiederspiegeln und neue Impulse liefern.

Doch das meiste, was Menschen hören und reproduzieren, ist traditionelle, komponierte Musik, kommerzielle, marktorientierte Konsummusik. Sie gehorcht den Verwertungsinteressen des Marktes. Mit Musik wird Geld verdient. Kreative, freie Musik gibt es nur in den Nischen der Improvisationsszene. Weil Musiker*innen Geld zum Leben benötigen, schließen viele Kompromisse, mit dem Publikum, den Veranstaltern, den Verlagen, der Presse, usw. So werden Menschen korrumpiert und von der eigenen Kreativität abgelenkt, sowohl Spieler und als auch das Publikum.

Spontane und freie Musik möchte dagegen die Kreativität in der Musik unmittelbar entdecken helfen. Was sind die zentralen Maximen der freien Musik? Edwin Prevost schrieb darüber bereits vor 25 Jahren: Zum einen gilt das heuristische Prinzip der permanenten Suche, des unentwegten Forschens nach neuen Sounds. Zum anderen ist das Prinzip Dialog von zentraler Bedeutung. In der Gruppenimprovisation wird der Klang selbst untersucht in seiner Beziehung zu anderen Klängen. Damit wird der Improvisation eine ästhetische, soziale und politische Dimension verliehen.

Frei Vier beschäftigt sich mit den Verbindungen zwischen Klängen, mit seinen ästhetischen Dimensionen und Wirkungen, sowie den Verbindungen zwischen den Musiker*innen, den dialogischen Grundlagen jeder freien Musik.

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