Männlichkeit und Rechtsradikalismus Andreas Kemper

Sep.
29
Von: 19:00
Bis: 22:30

In den letzten Monaten und Jahren haben antisemitische und rassistische Anschläge zugenommen: In Hanau erschoss ein Mann mehrere Shisha-Bar-Besucher*innen; in Halle erschoss jemand wahllos zwei Menschen und hatte vorher versucht, eine Synagoge zu stürmen; in Kassel erschoss ein Neonazi Walter Lübcke, weil dieser Rassist*innen kritisierte. Zugleich werden Drohbriefe mit Daten aus Polizeicomputern unter dem Label NSU 2.0 verschickt. Ob in Neuseeland, Norwegen, USA oder Deutschland: Die rassistischen Attentäter sind in der Regel Männer. Und sie haben eine Vorgeschichte. Der Vortrag wird den Prozess der Fanatisierung von Männern in den Blick nehmen, die sich auf einen Tag X, den Tag der Abrechnung mit den “Volksverrätern” vorbereiten und dabei auf verschwöungsmythologische Netzwerke und Ideologien zurückgreifen können.

 

Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie in Kooperation mit dem Werkhaus
Eintritt frei