Teppichkonzert mit Drummerturgie (Waldo Karpenkiel) Rhythmus für alten Bahnhof

Okt
03
18:00

Die Reihe „Teppichkonzerte – Musiken für leeren Bahnhof“ ist während den Zeiten des Lockdowns entstanden, um auch den Bereich der Kultur innerhalb des Werkhaus Programms so weit aufrecht zu erhalten, wie es die Umstände eben erlaubt haben. Darüber hinaus konnte so auch in auftrittsarmen Zeiten eine Bühne geschaffen werden, die Musiker*innen in einer Phase, in der selbst das gemeinsame Proben gar nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen möglich war, die Möglichkeit gegeben hat ihrer Arbeit und Leidenschaft nachzugehen.

Das Prinzip der Reihe 2 bis 3 Künstler*innen kommen an verschiedenen Orten der großen Halle des alten Bahnhofgebäudes zusammen und positionieren sich in Kreisformation mit Blick zueinander auf dem namensgebenden Teppich. Die musikalische Performance wird dabei aufgezeichnet und gefilmt, um dann später im Internet kostenfrei zur Verfügung zu stehen. Die Sessions zeigen dabei jeweils einen Ausschnitt von rund 20 Minuten des Repertoires. Die bisherigen Konzerte sind im Virtuelles Zentrum des Werkhauses (s.u.) abrufbar. Die folgenden Konzerte sollen länger dauern, wobei sie nur in Teilen veröffentlicht werden.

Es wird gefilmt. Die Personenanzahl ist daher für Besuchende auf maximal 40 begrenzt, der Eintrittspreis ist frei wählbar zwischen fünf und fünfzig Euro, die Vorverkaufskarten sind online über die Website des Werkhaus zu bekommen oder direkt am Südbahnhof unter der Woche in der Regel zwischen 10 und 17 Uhr. Es empfiehlt sich vorher einmal kurz anzurufen, um zu klären, dass auch wirklich jemand da ist.

Waldo und Drummerturgie

Waldo Karpenkiel dr, perc.

Waldo Karpenkiel ist schon lange ein fester Bestandteil der Musikszene in NRW und auch darüber hinaus.
Innerhalb des Projektes Drummerturgie bringt er verschiedene Percussionspielende zusammen, die gemeinsamen ein einzigartiges Klangerlebnis erschaffen. Das Percussionquartett»Drummerturgie« entfacht ein rhythmisches Feuerwerk auf einem äußerst reichhaltigen Instrumentarium inklusive Marimba und Vibrafon, was den Percussionklängen zudem eine melodische Note verleiht.

Christoph Haberer dr, perc.

Christoph Haberer (* 13. November1951 in Donaueschingen) ist ein deutscher Perkussionist, Schlagzeuger und Elektroniker des Modern Jazz. (Wikipedia, 2021)

Improvisation und Komposition, Sinnlichkeit und Struktur, Spielfreude und maschinelle Präzision – Christoph Haberer arbeitet an der Verbindung von Gegensätzlichem. Als Schlagzeuger beschäftigt er sich mit den unterschiedlichsten Stilistiken und rhythmischen Konzepten; als Reisender ist er vertraut mit den Klängen der verschiedenen Kontinente und Kulturkreise; als wacher Geist schätzt er die Stringenz der Struktur; als Zeitgenosse nutzt er die neuen Dimensionen elektronisch gesteuerter Musik.

Igor Krasovskyy marimba, vipes, perc.

Der aus der Ukraine stammende Schlagzeuger Igor Krasovskyy hat an der Folkwang Universität studiert und lehrt an verschiedenen Instituten im Ruhrgebiet.

 

Michael Peters-Thöne dr, perc.

 

Weitere Informationen über den Künstler finden sich hier.