Sozialpolitik in Europa und Krefeld 20. Grüner Salon Krefeld

Freitag
26.11.2021
Uhrzeit:
19:30 Uhr

Sozialpolitik in Europa und Krefeld – die verhängnisvolle Kluft zwischen Arm und Reich

Die Welt steht vor der riesigen Herausforderung, die Klimakatastrophe zu meistern. Zugleich zeigt sich, gerade in Zeiten von Corona, dass die Kluft zwischen den Lebensbedingungen in den reichen Staaten und denen in vielen anderen Regionen der Welt größer wird, dass auch innerhalb der EU die Unterschiede gravierend sind und auch in unserem wohlhabenden Deutschland die Schere zwischen Arm und Reich noch größer geworden ist. Prekäre Lebensverhältnisse, weltweite Fluchtbewegungen, zunehmende politische Differenzen in der EU, wie soll daraus eine positive Entwicklung wachsen?

Dazu empfängt der Grüne Salon Krefeld am Freitag, den 26. November im Südbahnhof die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Europagruppe im Europaparlament, Terry Reintke. Wir werden mit ihr über die Grünen Vorstellungen zur Sozialpolitik in Europa sprechen, was das z.B. für rumänische Arbeiter*innen in Deutschland und für die hiesigen Arbeitnehmer*innen bedeutet, ob und wie es eine Angleichung sozialer Regelungen geben wird, welche Initiativen zur Bekämpfung von Armut und prekären Arbeitsverhältnissen zu erwarten sind.

Um den Bogen von der Europapolitik zur Situation vor Ort zu schlagen, sind zwei Vertreter*innen aus Krefeld anwesend.

Mit Sabine Lauxen, städtische Beigeordnete (Geschäftsbereich VI: Umwelt und Verbraucherschutz, Soziales, Senioren, Wohnen und Gesundheit) werden wir über Armut und Obdachlosigkeit in Krefeld sprechen und welche Wege die Stadt einschlägt, um die Lage für die Betroffenen zu verbessern und Konfliktpotenziale abzubauen.

Hans-Peter Sokoll, Leiter des ALZ – Ökumenisches Arbeitslosenzentrum Krefeld – Meerbusch e.V. – komplettiert die Runde des Podiums. Er wird uns über die Probleme der Arbeitslosigkeit und prekären Beschäftigungen in Krefeld informieren, über seine Erfahrungen in der Sozialberatung und darüber, was anders werden muss.

Wie immer stehen die Gesprächspartner*innen auch für Fragen und Diskussion aus dem Publikum zur Verfügung.

Die derzeit geltenden Coronaregeln sind zu beachten (3G-Regel, Maskenpflicht, Abstandsgebot)