Florian Hacke Nichts darf man mehr

Mär '23
10
20:00
Ob bei Facebook oder im echten Leben, bei Maischberger oder bei Lanz, auf der Straße von Wildfremden oder bei Familienfesten mit Verwandten. Tagtäglich wird es in die Kommentarspalten gehackt, laut beklagt oder sich verschwörerisch zugeraunt: „NICHTS DARF MAN MEHR!!1“. Aber Halt! Ist das wirklich so? Darf man jetzt gar nichts mehr? Die schockierende Wahrheit lautet: Doch. Wenn du nicht gerade hetzt, verleumdest oder den Holocaust leugnest, darfst du per Gesetz fast alles. Geh auf die Straße und verbrenne die neue Fassung von Pippi Langstrumpf, denn „DER HEIßT NICHT SÜDSEEKÖNIG!!!“, bade in den letzten Beständen Z-Soße, du darfst es. Aber muss man es auch machen, nur weil man es darf?
Die simple Antwort: „Nein.“ Und während einige deswegen (mal wieder) den Untergang des Abendlandes prophezeien, hält nicht nur Florian das schlicht für eine Frage der Empathie. Das darf Satire nämlich auch.
Ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit viel düsterem Humor bohrt er in seinem neuen Programm in den Wunden des Kleinbürgertums, entlarvt rechte Empörung genauso wie linke Beißreflexe und tritt den Zukunftsverweigerern verbal und mit Anlauf ins Gesicht.
„Hacke schlägt drauf, zynisch, bissig, raffiniert….Ein kritischer, inhaltlich wie formal wuchtiger Auftritt, für den es verdiente Bravo-Rufe hagelte“ – Saarbrücker Zeitung
„Er ist originell, gesellschaftskritisch und er spielt fantastisch“ – Jurybegründung der St. Ingberter Pfanne 2019
„Florian Hacke erweist sich als wahres Multi-Talent auf der Bühne.“ – hamburgtheater.de
 
„Mit seinem Auftritt konnte er uns und auch das Publikum von den Plätzen reißen“ – Jurymitglied des Kabarettpreises „Das Schwarze Schaf“ Mirja Boes 2021
überzeugen kann Hacke durch seine differenzierten, analysierenden Argumentationsketten, die dennoch mit erfrischender Leichtigkeit und überwältigendem WItz geschmiedet sind.“ – Rheinische Presse