Am 8. April ist Tag der Roma
Wir planen eine Tag der Roma und laden alle Interessierten ein, sich zu beteiligen!
Wir planen eine Tag der Roma und laden alle Interessierten ein, sich zu beteiligen!
Der Internationale Tag der Roma erinnert an die Anfänge der Bürgerrechtsbewegung mit dem ersten Welt-Roma-Kongress, der am 8. April 1971 in London stattfand. Der Kongress suchte Antworten auf jahrhundertelange Diskriminierung und Verfolgung, man einigte sich auf die Eigenbezeichnung “Roma”, um diskriminierende Fremdbezeichnungen zu ersetzen. Es war die Geburtsstunde eines neuen Selbstbewusstseins: Mit der Flagge der Roma und der Hymne der Roma „Djelem, djelem“ hat sich die weltweite Bürgerrechtsbewegung zwei wichtige Symbole gegeben, die bis heute die vielfältigen Hintergründe der Sinti*zze und Rom*nja darstellen.
Sinti*zze und Rom*nja ist die kollektive Selbstbezeichnung einer wenige Hunderttausend Mitglieder umfassenden und stark ausdifferenzierten Minderheit in Deutschland. Sie ist seit dem Ende des 14. Jahrhunderts in Europa beheimatet und als nationale Minderheit anerkannt. „Sinti“ ist als Selbstbezeichnung der deutschsprachigen Minderheit erstmals Ende des 18. Jahrhunderts belegt (Einzahl, männlich: Sinto; Einzahl, weiblich: Sintez(z)a oder Sintiz(z)a; Mehrzahl, weiblich: Sintez(z)e oder Sinti(z)ze). Seit dem ersten Internationalen Romani Kongress ist „Roma“ (Einzahl, männlich: Rom; Einzahl, weiblich: Romni; Mehrzahl, weiblich: Romnja) die offizielle Selbstbezeichnung. Sie umfasst zahlreiche Romani-Gruppen und wird daher – wie auch die Bezeichnung Sinti*zze und Rom*nja – auch von einigen abgelehnt, die stattdessen den eigenen Gruppennamen bevorzugen, wie z. B. Lowara, Lalleri oder Kalderasch. In Deutschland verweist sie außerdem auf Rom*nja südosteuropäischer Herkunft.Sinti*zze und Roma*nja sind vielfacher Diskriminierung ausgesetzt, die mit unterschiedlichen Begriffen benannt wird.
Sinti und Roma
