Zwei Regisseure mit unterschiedlicher künstlerischer Prägung haben sich zusammengeschlossen, um ein Ferienprojekt der kulturellen Bildung zu realisieren. Gemeinsam gestalten sie ein Ferienprogramm für Kinder, das Schauspiel, Bildende Kunst und Puppenbau miteinander verbindet:
Cvetin Anicic studierte Puppenspiel an der Nationalen Akademie für Theater und Film in Sofia, Bulgarien, und bringt 20 Jahre Praxiserfahrung aus Theater und Fernsehen mit. Im Rahmen des Projekts vermittelt er den Kindern Figurenbau und Puppenspiel. Darüber hinaus profitieren die Teilnehmenden von seiner Erfahrung als Regisseur.
Predrag Kalaba ist dem klassischen Theater verbunden. Er studierte Regie an der Theaterakademie GITIS in Moskau sowie Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin. Ihm liegt eine fundierte und lebendige Theaterarbeit besonders am Herzen. Seine kreative Energie schöpft er aus der Zusammenarbeit mit Menschen. Ob Theaterpädagogik, Schauspiel oder Regie – er bringt umfangreiche Theatererfahrung und ein ausgeprägtes Gespür für kreative Prozesse mit.
Puppenbau:
Jedes Kind gestaltet eine eigene Figur aus einfachen Materialien wie Schaumstoff, Stoffresten oder Recyclingmaterialien. So entstehen außergewöhnliche Unikate, deren individuelle Charaktere sich oft schon durch die besondere Haptik entwickeln.
Stückentwicklung:
Wenn mit Hand, Herz und Verstand gearbeitet wird, entsteht eine kreative und positive Atmosphäre. Ausgehend von den Ideen und Vorstellungen der Kinder wird gemeinsam eine Geschichte entwickelt – durch Improvisation, das Weitererzählen bekannter Märchen oder das Erfinden völlig neuer Welten. Im Mittelpunkt steht die Fantasie der Teilnehmenden.
Proben & Schauspiel:
Die Kinder lernen, ihre Figuren durch Mimik, Gestik und Sprache zum Leben zu erwecken. Ergänzend entstehen einfache Bühnenbilder aus Kartons, Stoffen oder anderen Materialien. Die Spielenden verschwinden dabei nicht vollständig hinter den Puppen, sondern bleiben sichtbar und verschmelzen mit ihnen zu einer lebendigen Einheit.
Aufführung:
Den Abschluss des Projekts bildet eine Präsentation vor Publikum.
Durch das Rollenspiel entwickeln Kinder Empathie, Mitgefühl und die Fähigkeit, andere Perspektiven einzunehmen. Das Spiel hinter der Puppenfigur senkt Hemmschwellen und erleichtert es, sich vor anderen auszudrücken. Gleichzeitig fördert das Puppenspiel die Sprachentwicklung und hilft dabei, Sprachbarrieren auf spielerische Weise zu überwinden.
FREIraum21 ist unser neuer Ort für Tanz, Bewegung und Vieles mehr, den wir im Rahmen des Förderprogramms NEUSTART-Programm des Fonds-Soziokultur für unsere Bildungsarbeit an der Dießemer Straße 21 entwickeln.
