Globalisierung – Tagestour auf China-Spur in Duisburg In Kooperation mit Krefeld Business

Donnerstag
25.06.2026
Uhrzeit:
09:00 Uhr - 15:00 Uhr
Informationen zum Kurs
Kursnummer WE 35/1-26
Bemerkung Treffpunkt: Südbahnhof
Dauer 1 x 6 (U)Stunden
Kursgebühr 0,00 €

Eine Gruppe interessierter Teilnehmender begibt sich am 25.06.26 zu einer halbtägigen Kurzreise nach Duisburg, um dort die vielfältigen Bezüge der Region zu China näher zu erkunden. Die Gruppe wird hierbei bewusst Teil eines regionalen Dialogs über internationale Verflechtungen und deren Bedeutung für den Wirtschafts- und Lebensraum am Niederrhein.

Duisburg nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein. Als einer der wichtigsten europäischen Knotenpunkte der sogenannten „Neuen Seidenstraße“ verbindet die Stadt den internationalen Warenverkehr zwischen Europa und China. Der Duisburger Hafen, einer der größten Binnenhäfen der Welt, ist zentraler Umschlagplatz für Güter, die auf der Schiene aus chinesischen Industrieregionen nach Europa gelangen und von hier aus in die gesamte Region verteilt werden.

Die Tagesreise beginnt um 09:00 Uhr am Südbahnhof in Krefeld. In Duisburg steht zunächst eine Rundfahrt durch den Duisburger Hafen auf dem Programm, die einen unmittelbaren Eindruck von der Dimension und Bedeutung des Binnenhafens vermittelt. Im Anschluss wird die Gruppe von Vertreterinnen und Vertretern der Duisburger Hafen AG (duisport) empfangen. In einem Fachvortrag werden die wirtschaftlichen und logistischen Verflechtungen zwischen Duisburg und China erläutert sowie die Rolle des Hafens als europäischer Endpunkt zahlreicher Güterzüge aus chinesischen Industrieregionen eingeordnet. Danach führt die Reise weiter ins Duisburger Rathaus, wo die Delegation vom China-Beauftragten der Stadt Duisburg empfangen wird. In diesem Rahmen ist ein offener Austausch vorgesehen, der die kommunale Perspektive auf die Beziehungen zu China beleuchtet und Raum für Diskussionen über Chancen, Herausforderungen und zukünftige Entwicklungen bietet. Nach einem gemeinsamen Mittagessen treten wir die Rückreise nach Krefeld an. Im Mittelpunkt steht der Gedanke eines regionalen Diskurses: Wie wirken sich globale Handelsströme auf Städte wie Krefeld aus? Welche Rolle spielen Infrastruktur, Innovation und internationale Partnerschaften für die wirtschaftliche Zukunft der Region? Und wie können Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft gemeinsam zu einem reflektierten Umgang mit internationalen Beziehungen beitragen? Die Reise nach Duisburg versteht sich somit als Impuls für einen offenen Austausch über die Rolle des Niederrheins im globalen Kontext – und über die Frage, wie regionale Akteurinnen und Akteure die Beziehungen zu China künftig gestalten können.