Mit einer öffentlichen Abschlussausstellung findet das ArtCamp 2026 seinen Höhepunkt. Eine Woche lang arbeiteten Künstler aus Belgien, Frankreich, Iran, Irak, Kurdistan, Oman, Rojava, Saudi-Arabien, Schweden, Syrien, Rumänien und weiteren Ländern im Rahmen des Kunstsymposiums gemeinsam an neuen Werken. Im Mittelpunkt stand der künstlerische, interkulturelle Austausch.
Die während des Symposiums entstandenen Arbeiten beschäftigen sich mit Fragen von Wandel, kultureller Zugehörigkeit und künstlerischer Freiheit.
In den Werken werden sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Fragestellungen sichtbar. Einige Positionen thematisieren Erfahrungen, die in vielen Gesellschaften lange wenig öffentliche Sichtbarkeit fanden, andere formulieren selbstbewusste künstlerische Fragen.
Das Symposium verstand sich nicht nur als Produktionsort, sondern auch als Plattform des Austauschs. Workshops, moderierte Gesprächsrunden und kulturpolitische Diskussionen begleiteten den künstlerischen Arbeitsprozess und schufen Raum für Reflexion, gegenseitige Inspiration und neue Kooperationen. In der offenen Atelierphase konnten Besucher den Entstehungsprozess der Werke unmittelbar verfolgen und Einblicke in die Arbeitsweisen der internationalen Teilnehmer gewinnen.
Die Abschlussausstellung präsentiert die im Symposium entwickelten Arbeiten erstmals der Öffentlichkeit. Begleitende Künstlergespräche bieten Gelegenheit, mehr über die Entstehung der Werke, ihre Hintergründe und die unterschiedlichen kulturellen Perspektiven zu erfahren.
Künstlerinnen: Nesrin Ahmo, Ronak Akzeez, Hafsa Al Tamimi, Fakhrataj Al-Ismaily, Ymama Alkalai, Karieemh Almissiry, Asia Bakir, Vioara Bara, Ashna Dewlet, Rojin Haj Hussein, Rouba Housen, Beate Krempe, Lana Kurdi, Begard Othman, Vasilica Roman, Hiba Sadoon, Wassilissa
Künstler: Istvan Djapjaz, Mohammed Fatah, Nasser Ghazideh, Hama Hashim, Rashid Hesso, Waleed Ibrahim, Nour Jaafar, Francisco Junqué, Fuad Kamo, Ramadan Kheder, Hajar Kalhury, Ahmad Khelil, Ahmad Kussa, Abbas Mandeh, Rahimo, Salar Saado, Taha Sali , Yriy Uskov
