DAS SCHUTZKONZEPT DER JUGENDKUNSTSCHULE DES WERKHAUS E.V.
Direkte Ansprechstelle: schutz@werkhaus-krefeld.de
Liebe Eltern,
wir haben uns auf den Weg gemacht und ein Schutzkonzept für unsere Jugendkunstschule entwickelt. Dieses Konzept hat zum Ziel, die Kinder und Jugendlichen unserer Einrichtung bestmöglich vor jeder Form von Gewalt zu schützen. An dieser Stelle möchten wir Sie über die wichtigsten Inhalte des Konzepts informieren.
Unter folgendem Link finden Sie das Schutzkonzept, falls Sie das Gesamtkonzept lesen möchten. Sollten Sie weitere Fragen haben, sind wir gerne ansprechbar: Schutzkonzept
Unser Schutzkonzept – Überblick
Uns ist wichtig, dass sich die Kinder und Jugendlichen bei uns wohl und sicher fühlen. Gewalt, Grenzverletzungen und Übergriffe haben bei uns keinen Platz. Wir schaffen eine Kultur der Achtsamkeit und des Respekts.
In diesem Konzept werden somit alle Maßnahmen gebündelt, die zum Ziel haben, Kinder vor jeder Form von Gewalt zu schützen. Dies beinhaltet den Schutz der Kinder vor körperlichen, psychischen und sexualisierten Übergriffen sowie den Umgang bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung.
Dabei geht es uns nicht ausschließlich darum, vor strafrechtlich relevanten Dingen zu schützen. Stattdessen möchten wir auch achtsam sein für Grenzüberschreitungen und übergriffiges Verhalten und die Kinder und Jugendlichen unserer Einrichtung ebenso davor schützen.
Das Schutzkonzept beinhaltet zwei große inhaltliche Bereiche:
– Prävention. Das bedeutet, dass wir festgehalten haben, was wir unternehmen, damit es gar nicht erst zu Gewalt in unserer Einrichtung kommt.
– Intervention. Das bedeutet, dass wir auch festgelegt haben, was wir tun, wenn es doch zu einem Verdacht oder Vorfall kommt, und zwar nicht nur innerhalb unserer Einrichtung, sondern auch, wenn Kinder oder Jugendliche Gewalt außerhalb erfahren und sich uns anvertrauen.
Die meisten Dinge, die in unserem Schutzkonzept festgehalten sind, richten sich an die Dozent*innen unserer Einrichtung. Denn sie tragen die Hauptverantwortung dafür, die Kinder und Jugendlichen innerhalb unserer Einrichtung zu schützen.
Es gibt aber auch Inhalte, die für Sie – die Eltern der Kinder und Jugendlichen – sowie für die Kinder und Jugendlichen selbst wichtig sind zu wissen:
Ansprechpersonen und Beschwerdemöglichkeiten
Wir möchten, dass sich die Kinder und Jugendlichen bei uns wohlfühlen. Dazu gehört auch, dass sie sagen können, wenn ihnen etwas nicht gefällt oder sie sich mit etwas nicht gut fühlen.
Damit sie das tun können, müssen sie wissen, an wen sie sich wenden können. Uns ist wichtig, dass auch Sie als Eltern diese Beschwerdemöglichkeiten kennen, und bitten Sie, auch Ihrem Kind diese Personen zu nennen:
In den Kursen sind die Dozent*innen die ersten Ansprechpersonen für die Teilnehmenden, aber auch für Eltern.
Sie haben unmittelbar Kontakt mit den Teilnehmenden und sind häufig Vertrauenspersonen. Sie sind die
– Nicht immer ist es möglich, sich an die eigene Kursleitung zu wenden. Daher sind auch die Mitarbeiter*innen im Werkhaus Ansprechpersonen, haben ein offenes Ohr für Fragen, Probleme und Nöte und können ggf. an die entsprechenden Stellen weitervermitteln.
– Die Leitung der Jugendkunstschule (Anja Jansen und Anna Brass) ist für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ebenso ansprechbar. Genauso wie für Eltern und Dozent*innen und Mitarbeitende der Jugendkunstschule.
Anna Brass: a.brass@werkhaus-krefeld.de, Telefon 02151 53018
Anja Jansen: a.jansen@werkhaus-krefeld.de, Telefon 02151 53018
– Direkte Ansprechstelle sind die beiden Präventionsbeauftragten (Anna Brass und Andreas Simon), erreichbar unter der E-mail: schutz@werkhaus-krefeld.de.
Sie sind Ansprechpartner*innen für die Kinder und Jugendlichen, für Eltern, Dozent*innen und Mitarbeiter*innen bei Fragen, Unsicherheiten und wenn es um die Bearbeitung von Verdachtsfällen, Grenzverletzungen und Gewalterfahrungen oder deren Beobachtung geht.
Darüber hinaus befindet sich unter diesem Link ein „Briefkasten“ für Wünsche, Kritik, Feedback etc.: https://werkhaus-krefeld.de/werkhaus-ev/kontakt/
Unsere präventive Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen
Alle Kinder und Jugendlichen haben das Recht, dass ihre persönlichen Grenzen nicht verletzt werden und dass sie Hilfe bekommen, wenn sie diese brauchen.
Um Kinder und Jugendliche vor Gewalt zu schützen, ist es nicht nur wichtig, dass sie wissen, an wen sie sich wenden können, wenn etwas passiert, womit sie nicht einverstanden sind. Genauso wichtig ist, dass wir sie in ihrer Persönlichkeit stärken und ihnen helfen, sich der eigenen Gefühle und auch persönlichen Grenzen bewusst zu werden und diese zu äußern.
Um dies zu erreichen, legen wir großen Wert auf:
– Partizipation und Mitbestimmung:
Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Entscheidungen, die sie betreffen, stärkt ihre Position und verringert das Machtgefälle zwischen ihnen und Erwachsenen. Partizipation ist daher eine wichtige Methode zum Schutz von Kindern vor jeder Form von Gewalt. Partizipation ist eine wichtige Säule unserer täglichen pädagogischen Arbeit.
– Stärkung:
Es werden konkrete Projekte wie beispielsweise zu Selbststärkung, solidarischem, gemeinsamen Handeln etc. durchgeführt.
Die Dozent*innen setzen stärkende Übungen innerhalb der Kurse, unter anderem bei Warming-Ups, ein. Besonders Theater und Tanz nutzen wir zur Selbststärkung in Thematisierung konkreter Themen auf der Bühne für ein junges Publikum.
Zusammenarbeit mit den Eltern
Für uns ist eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit mit Ihnen wichtig für einen ganzheitlichen Schutz der Kinder und Jugendlichen.
In der Arbeit mit Ihnen als Eltern ist uns besonders wichtig, dass Sie wissen, dass Ihr Kind bei uns gut aufgehoben ist. Daher versuchen wir, Sie bereits im Vorfeld über alles, was bei uns passiert, bestmöglich zu informieren.
Sollten Sie trotzdem Fragen haben oder möchten Sie einen Einblick in die Arbeit mit Ihrem Kind bekommen, zögern Sie nicht, die Kursleitung anzusprechen und Fragen zu stellen. Alle Dozent*innen sind gerne bereit, Ihre Fragen zu beantworten und Ihnen so einen Einblick zu gewähren.
Externe Ansprechstellen:
Nummer gegen Kummer
Kinderschutzbund
http://www.kinderschutzbund-krefeld.de/
Kinder: 116 111
Eltern: 0800 – 1110550
Telefonseelsorge
https://www.telefonseelsorge-krefeld.de/
0800 – 1110111
0800-1110222
Frauen- und Mädchenberatung Frauenberatungsstelle Krefeld
https://www.frauenberatung-krefeld.de/
02151- 800571
frauenberatung@frauenberatung-krefeld.de
Jeden Dienstag von 9:00 bis 11:00 Uhr, Anruf mit direkter Beratung möglich
Hilfetelefon Sexueller Missbrauch
0800 – 2255530
Antidiskriminierungsstelle des Bundes
0800 – 5465465
beratung@ads.bund.de
Jungen- und Männerberatung SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste in Krefeld e.V.
https://www.skm-krefeld.de/
02151-841226
maennerberatung@skm-krefeld.de
Ab 14 Jahren
Jugendberatung Psychologischer Dienst der Stadt Krefeld
https://www.krefeld.de/de/dienstleistungen/psychologischer-dienst-angebote/
02151-3632670
Erziehungsberatung@krefeld.de
Offene Sprechstunden :Mo 9.00 – 11.00 Uhr, Do 13.00 – 15.00 Uhr