Die Unverletztlichkeit der Kunst

Jan
29
19:00

Von der Kunst des Verschwindens – eine öffentliche Diskussion über eine nicht-öffentliche Aktion
Gespräche, Sounds, Statements, Filme und andere Zeugen einer Aktion, die im Verborgenen blieb

Kunst und Kultur wird umzingelt, wird vermessen, zu Tode analysiert. Sie braucht endlich wieder einen störungsfreien Raum, einen Raum, in dem sie ungestört, ihr Unwesen treiben kann. Am 15. Januar um 15 Uhr war es soweit: Eine Handvoll Jugendlicher betrat eine Privat-Wohnung im Südviertel, die sie zuvor ausgeforscht, vermessen und erkundet hatten. „Die Unverletzlichkeit der Kunst“ hieß ihre Performance, die sie nur den Wohnungseigentümern und ihren geladenen Gästen präsentierten. Gemeinsam der Schwur, niemandem von dieser Aktion zu erzählen.

Die Aktion „Von der Kunst des Verschwindens“ will diesen Schwur nicht brechen. Die Aktion wird nichts verraten. „Von der Kunst des Verschwindens“ zeigt Gespräche, Statements, Aufnahmen, Vor- und Nachbereitungen einer Sache, die im Verborgen bleiben soll – und bereitet das Publikum vor, sich selbst wieder Geheimnisse zu schaffen.

Projektleiter
Andreas Simon, René Linke

Film, Foto, Dokumentation
Ludger F. J. Schneider